Österreich schließt nach dem Wiener Terroranschlag eine Moschee und einen Verein

Österreich schließt Moschee

Nach einem Terroranschlag in Wien Anfang dieser Woche haben die österreichischen Behörden eine Moschee und einen islamischen Verein in der Stadt geschlossen, die angeblich mit dem Angreifer in Verbindung gebracht wurden, der bei dem Angriff vier Menschen getötet hat.

Was ist passiert?

Die österreichischen Behörden haben zwei Kultstätten in der Stadt geschlossen, die angeblich mit dem 20-jährigen Angreifer in Verbindung stehen, der Wien angegriffen hat. Eine Moschee und die andere war eine islamische Vereinigung. Die Moschee mit dem Namen Tewhid-Moschee wurde nach österreichischem Recht registriert, während der islamische Verein mit dem Namen Melit Ibrahim Association als Moschee betrieben wurde.



Aber wieso?

Die Behörden teilten am Freitag mit, dass beide Orte von dem 20-jährigen Schützen frequentiert wurden, der Anfang dieser Woche in Wien das Feuer eröffnete. Der Angreifer wurde jedoch von der österreichischen Polizei erschossen.



Nach Angaben der lokalen österreichischen Medien kam die Entscheidung, diese Orte zu schließen, nachdem Innenminister Karl Nehammer und Integrationsministerin Susanne Raab ein Treffen mit dem Präsidenten der Österreichischen Islamischen Glaubensgemeinschaft hatten.

Wiener Terroranschlag
Wiener Terroranschlag

Was haben die österreichischen Behörden gesagt?

Österreichs Innenminister Karl Nehammer bezeichnete diesen Akt der Schließung als 'wichtigen Schritt' gegen all jene Faktoren, die versuchen, die Rechtsstaatlichkeit in Österreich auszunutzen.



Gleichzeitig sagte die österreichische Integrationsministerin Susanne Raab: „Der 20-jährige Schütze hatte beide Orte, die Moschee und den Verein besucht, und die Entscheidung über die Schließung wurde im Namen der nationalen Sicherheit getroffen, wie es die beiden Institutionen getan hatten Es wurde festgestellt, dass es keine positive Einstellung gegenüber Gesellschaft und Staat hat, wie dies im sogenannten österreichischen Islamgesetz vorgeschrieben ist.

Susanne Raab machte jedoch deutlich, dass diese Schließung nicht vom Land unternommen wird, um den Islam oder die Muslime anzugreifen.

'Das Ziel des Terrorismus ist es, einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben - zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen', fügte Raab hinzu.



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